Keine Zeit für Langeweile: Wie Simone (Epica), Jennifer (BTB) und Charlotte (Delain) das Beste aus der herausfordernden Situation machen.

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Die Pandemie begleitet uns nun fast ein Jahr lang, die Welt scheint seit März 2020 still zu stehen. Auch in der Musik. Keine Konzerte, keine Tourneen, keine Fan-Veranstaltungen. Aber: Wer denkt, dass sich unsere Metal-Diven davon unterkriegen lassen, der irrt! Trotz Lockdown und erschwerten Bedingungen sind viele Künstlerinnen eifrig am Werke. Wie sich Simone, Jennifer und Charlotte die Zeit in der Pandemie vertreiben? Wir haben es uns angeschaut.

Fotografieren, Modeln, Bloggen

Epica-Frontfrau Simone Simons ist eine regelrechte „Kreativitätsmaschine“. Dass die 35-Jährige neben der Musik als zweites Standbein im Fotografie-Business arbeitet und Werbegesicht für L’Oreal Paris ist, dürfte den eingefleischten Fans freilich bekannt sein. Auf ihrem Instagram-Kanal ist sie Teil zahlreicher Werbekampagnen, veröffentlicht Bilder von Shootings und nimmt ihre Fans auf Schritt und Tritt mit. Auch während COVID-19.

Und: Es gibt noch mehr Content von Simone! Auf ihrem Blog Smoonstyle veröffentlicht die Powerfrau regelmäßig Blog-Artikel. Fashion, Makeup-Reviews, Beauty-Tipps. Auch der eine oder andere Beitrag übers Kochen und Backen sorgt während – oder trotz – der Pandemie für Unterhaltung und Inspiration.  In der Rubrik „Chit Chats“ berichtet sie über alles, was ihr auf dem Herzen liegt und lässt ihre Fans an ihrem Leben teilhaben.

Normalität im Hause Simons

Was während der Pandemie natürlich nicht zu kurz kommen darf: Normalität und möglichst viel Alltag. Mit Sohnemann Vincent wird im Homeschooling gelernt. Außerdem auf dem Plan: Adventskalender öffnen, spielen und Bügelperlen basteln, und die Mietze drücken. Auf Twitter teilt Simone ihre philosophischen Alltagsgedanken. Etwa, dass man Rotwein nicht im Bett trinken sollte, sie die Netflix-Serie „Das Damengambit“ feiert – oder dass auch sie mal einen schlechten Tag hat.

Gruselsong und neues Album

Auch an musikalischer Front war Simone fleißig. Gemeinsam mit ihrem Mann Oliver Palotai (Kamelot) hat sie den Song „This is Halloween“ von Danny Elfman neu interpretiert. Bekannt ist der Titel aus dem Halloween-Klassiker „The Nightmare Before Christmas“ von Tim Burton. Wir finden: Die beiden haben das schaurig-schön umgesetzt.

Und das Wichtigste: Das neue Epica-Album steht in den Startlöchern. Am 26. Februar wird das neue Album „Omega“ veröffentlicht – das erste Studioalbum seit fünf Jahren. Die erste Single, „Abyss Of Time“, begeisterte die Fans. Das Video wurde auf YouTube schon mehr als eine Million Mal gesehen. Und auch der zweite Clip ist bereits draußen: „Freedom – The Wolves Within“.

Advent-Challenge mit Beyond The Black

Beyond-The-Black-Frontfrau Jennifer Haben freut sich derweilen auf Weihnachten. „Ich hab‘ wegen der Advent-Challenge schon lauter Weihnachtslieder im Kopf“, schreibt sie auf Instagram.

Um welche Challenge es sich handelt? Beyond The Black machen mit beim Wacken Acoustic Clash. Wacken Co-Founder Thomas Jensen hat die Band herausgefordert, jeden Adventssonntag eine Acoustic Version eines bekannten Metal- oder Rock-Hits rauszuhauen. Der Wetteinsatz: Ein BBQ für einen guten Zweck beim Wacken Openair 2021. Challenge accepted! „Es macht einfach Spaß, sich irgendwelche Specials für die Fans zu überlegen. Und im Endeffekt ist das auch geil für uns selber“, freut sich Jennifer im exklusiven Interview mit Dark Divas, das am Samstag an dieser Stelle zu finden sein wird.

Gesagt, getan. Für die fünf Musiker ging es also ab ins Studio. Innerhalb von lediglich 48 Stunden hatten Beyond The Black alle vier Cover-Songs im Kasten. Das erste Lied ging am 1. Advent auf YouTube online. In der akustischen Versionen von Sabatons „To Hell And Back“ und „A Warriors Call“ von Volbeat zeigen BTB, wie Neuinterpretationen gehen! Jennifer zeigt sich als besonders facettenreiche Künstlerin – etwa mit Cello und Querflöte bewaffnet. Wir finden: Sauber! Über die nächste Folge des Wacken Acoustic Clashs dürfen wir uns dann kommenden Sonntag freuen.

Passendes Weihnachts-Outfit

Die passenden Outfits zur Advent-Challenge hat die Band bereits: Was wäre schließlich Weihnachten ohne Ugly-Christmas-Sweater? Alle, die sich ebenfalls in festliche Beyond-The-Black-Schale werfen wollen, können sich das sexy Christmas-Teil hier holen.

Charlotte Wessels ist „Six Feet Under“

Musik, Musik und noch mehr Musik gibt’s auch von Charlotte Wessels. Gemeinsam mit ihrem Vater hat sie ihr eigenes „Six Feet Under Studio“ gebaut. Ein Home-Studio im Keller ihres Hauses in Utrecht (Niederlande). Im Studio nimmt sie unter anderem ihren „Song Of The Month“ auf, den sie dann in einem Patreon Live-Hangout ihren Fans präsentiert. Das Beste daran: Alle dürfen mitbestimmen, welchen Song die DelainFrontfrau als nächstes performen soll.

Eigenes Merchandise

Passend zum „Six Feet Under Studio“ gestaltet die 33-Jährige gleichnamige Fan-Artikel. T-Shirts, Stofftaschen, Beanies und Plakate, Ringe. Wer sich eines der Pieces holen will – hier entlang.

Ansonsten vertreibt sich Charlotte die Zeit mit Sticken (sic!), Katze kuscheln, Memes von sich selbst hochladen, Spazieren gehen und Kochen.

Ein Blick in die Zukunft

Konzerte, Festivals und Co. bleiben wahrscheinlich noch für eine Weile aus. Und trotzdem – die meisten Künstlerinnen scheinen das Beste aus der Misere zu machen. Neue Musik, aufregende Challenges, coole Projekte oder einfach ein Blick hinter die Kulissen: Für die Fans, gibt es auch ohne große Tourneen genügend Unterhaltung. Unser Fazit: pretty cool!

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